Geschichte

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Der Name von Lassan wandelte sich in der Anfangszeit mehrfach.

Den Namen der umgebenden Landschaft Lesane trug 1136 auch der dazugehörige slawische Fischerort. Der Name wechselte dann 1168 in Lessan, um sich dann 1177 in Lessaz und schon 1295 in Lassan zu verändern. Viele Rätsel wirft der Name auf. Man geht allerdings mittlerweile davon aus , dass das altpolabische Lěšane möglicherweise „Bewohner aus dem Wald“ bedeutet. Darüberhinaus gibt es die Deutungen: „Waldbewohner“ oder auch „Waldland“.

Entwicklung im Mittelalter

Die ursprüngliche slawische Fischersiedlung mit einer Burg war, wie schon erwähnt der Mittelpunkt der Landschaft Lesane. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes mit der dann deutschen Burg erfolgte 1136. Dann ab 1200 legten die pommerschen Herzöge den Ort planmäßig an. Lassan erhielt 1274 das Stadtrecht und wurde 1291 als civitas und 1299 als oppidum genannt. Die günstige Lage am Peenestrom ließen den Hafen und dann die Stadt an Bedeutung gewinnen. Um 1300 wurde mit dem Bau der Kirche St. Johannis begonnen die dann schließlich in dem Bauwerk endete, wie wir es kennen.

Die neuere Geschichte von Lassan

Lassan ist mitttlerweile auch durch die Zuwendungen aus der Städtebauförderung zu einer fast vollständig sanierten vorpommerschen Kleinstadt geworden. Die Innenstadt mit Kirche, Stadtmauer und Rathaus, Straßen, Gassen und nicht zuletzt der Hafen sind heute optische Anziehungspunkte für Einwohner und Gäste. 1996 entstand der Wasserwanderrastplatz. Danach wurde der Hafenplatz ausgebaut.

Heute ist Lassan nicht nur die Stadt Lassan. Die Gemeinden Pulow, Papendorf, Klein Jasedow und Waschow sind nun Teil von Lassan. So sollte man Lassan nie losgelöst betrachten, sondern die Region als das begreifen, was sie seit einiger Zeit ist. Der Lassaner Winkel mit seinen Menschen und einzigartiger Natur mit einem Blick, den Sie wohl nur hier so bekommen können.

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